Informationen zum DNA-Bluttest - Praenatal Köln - Praenatalplus.de
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Ersttrimester-Screening (ETS).

DNA-Bluttest

DNA-Bluttest

Seit 2013 gibt es die Möglichkeit durch eine einfache Blutabnahme eine genaue Aussage über eine Auswahl von Chromosomenstörungen zu erhalten. Diese Methode wird „DNA-Bluttest“, „Praenataest“ oder auch „NIPT (nicht-invasiver pränataler Test)“ genannt.

Dieser Test kann eine fetale Trisomie 21 mit noch höherer Sicherheit ausschliessen, als dies durch den Ultraschall möglich ist. Neben der Aussage über Trisomien liefert der Test keinerlei Informationen zu der Gesundheit Ihres Kindes. Wir bieten aus diesem Grund den DNA-Bluttest immer nur in Kombination mit einer frühen Organuntersuchung an. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter Informationen zur Pränatalen Genetik.

Frühe Organuntersuchung

Ein DNA-Bluttest wird immer in Kombination mit einer frühen Organuntersuchung durchgeführt. Dies ist wichtig, da  eine ganze Reihe von Entwicklungsstörungen (z. B. Fehlbildungen) schon im ersten Trimenon ausgeschlossen werden können. Bei auffälligen Befunden kann es sogar vorkommen, dass auf einen Bluttest verzichtet wird und eine diagnostische Punktion erforderlich wird.

Durchführung des DNA-Bluttest

Wichtig ist eine ausführliche Aufklärung über die Möglichkeiten und Grenzen dieser Untersuchungsmethode. Wir nehmen uns dabei Zeit für Ihre Fragen und klären nicht zuletzt, ob ein Bluttest für Sie das richtige ist.

Danach wird ein früher Fehlbildungsultraschall durchgeführt. Dabei zeigen wir Ihnen Ihr Kind von Kopf bis Fuß und erklären, welche Organe jetzt schon beurteilbar sind.

Danach erfolgt die Blutabnahme – das Ergebnis dauert in der Regel zwischen 3 und 5 Tagen und wird Ihnen telefonisch durch uns mitgeteilt. Falls ein auffälliges Testergebnis vorliegt, muss zur Überprüfung des Ergebnisses eine diagnostische Punktion (eine Chorionzottenbioipsie oder eine Fruchtwasseruntersuchung) erfolgen.

Wann kann der Test nicht durchgeführt werden?

Wenn Ursprünglich eine Zwillingsanlage vorlag, kann der Test nicht durchgeführt werden. Bei künstlicher Befruchtung oder einer Eizellspende kommen nicht alle Testanbieter in Frage. Bei Zwillingsschwangerschaften ist die Testsicherheit herabgesetzt und bei höhergradigen Mehrlingen ist eine Test ebenfalls nicht möglich. Wenn eine Auffälligkeit vorliegt (z. B. eine erkennbarer Herzfehler oder eine sehr deutliche Nackentransparenzverbreiterung von 3,5 mm oder mehr) wird ebenfalls von der Durchführung eines DNA-Bluttestes abgeraten.